Aus workandsoul.info wird naturdenkpause.com

Der Reifungsprozess zum neuen Homepagenamen ist abgeschlossen. Viele Überlegungen, Beratungsgespräche mit Vertrauten und sachkundigen Personen, schlaflose Nächte und eigene Naturdenkpausen liegen hinter mir.
Es war nicht so leicht sich von workandsoul zu trennen, vertrat es doch einige Jahre meine Arbeitsweise beim beruflichen Coaching so gut. Danke dafür.
Die Naturdenkpause umfasst jetzt meine neue Unternehmensausrichtung des Naturcoaching und der Naturauszeiten sehr gut.
Sie können sich mit mir sowohl eine bewusste Pause „für“ das Denken, als auch „vom“ Denken nehmen.

Zum obigen Bild wurde ich im Übrigen durch eine aktuelle Fernsehdokumentation inspiriert. Wussten Sie, dass z.B. in Tomatengewächshäusern in Belgien gezüchtete Hummeln zum Bestäuben der Tomatenblüten eingesetzt werden? Menschen würden bei der Menge an Pflanzen mit der Handbestäubung nicht hinterherkommen.
Oder das Apfelzüchter ihre Ertragsmenge auf natürliche Weise erhöhen können, wenn Sie gezielt Bienenstöcke auf Ihren Feldern einsetzen und dafür lieber auf Pestizide verzichten.

Ich wünsche Ihnen schöne Osterfeiertage.
Ihre Sandra Plazibat

Natur in der Stadt

Frankfurter Skyline im Hintergrund, mit einem Baum davor und viel grün.
Frankfurter Skyline aus Sicht der Natur.

Gestern war ich einem Waldstück im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen unterwegs. Es war ein sehr interessante Erfahrung wie Menschen die Natur suchen und brauchen. Als Hundebesitzerin fielen mir natürlich die vielen Hunde auf. Ein Hund wird Sie zur Natur in der Stadt lotsen. Ihr Blick verändert sich, denn Sie brauchen ja geeignete Löseplätze und Spaziermöglichkeiten.
Ein Restaurant mitten im Wald war ebenfalls ein interessanter Schauplatz. Gestern war ja Frühlingsanfang und tolles Sonnenwetter. Es gab ungefähr 25 Tische. 5 davon war in der Sonne. Viele die kamen, hielten ganz offensichtlich nach einem Platz in der Sonne Ausschau. Eine Gruppe bat die Bedienung darum Tische in die Sonne stellen zu dürfen, doch dies erlaubte die Mitarbeiterin nicht „weil dann ja jeder kommen kann“. Die Gruppe ging wieder. Nochmal bekam ich so eine Anfrage mit, wieder weigerte sich der Mitarbeiter. Ich hatte Glück, denn ich hatte einen Sonnentisch ergattert. Es gesellten sich 2 Freudinnen zu mir. Sie hatten beide heute frei und wollten eigentlich zusammen in der Innenstadt frühstücken. „Doch, dort gab es nur Tische draußen, die im Schatten standen, und so sind wir hierher gefahren.“
In der ganzen Zeit überflog uns gut hörbar und spürbar ca. alle 5 Minuten ein Flugzeug.
Ich freute mich darüber, dass ich mich davon kaum gestört fühlte. Als das Flugzeug weg war, freute ich mich über das Blätterrascheln oder die warme Sonne in meinem Gesicht. So erging es mir auch am nahegelegenen See. Zunächst übertönte das Flugzeug meine Gedanken und im nächsten Moment war es eine Ente die am Lautesten war. Oder die Freundesgruppe aus Italien, der es mit der neuesten Technik wichtig war ein gemeinsames Bild vor dem See zu machen. Das Smartphone fotografierte per Selbstauslöser von der Bank aus. Gerade noch rechtzeitig, bevor die ältere Frau mit der Gehhilfe die Bank erreichte. Sie musste sich ganz offensichtlich ausruhen. Doch kaum saß Sie, fing Sie mit Ihren Füßen zu wippen an, wie ein junges Mädchen dass nicht stillsitzen kann. Es war ein herrlicher Anblick, machte mich fröhlich und friedlich.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling! Gerne unterstütze ich Sie mit einer individuellen Naturauszeit dabei.

Ihre Sandra Plazibat

2 Enten im See. Eine davon schaut zu, wie die andere das Schwänzchen in die Höhe reckt.
A propos fröhlich. An welches Kinderlied denken Sie?






Anleitung für ein Natur-Vision-Board

heidi brandauer natur vision board
Foto by Heidi Brandauer 2019

Ich freue mich sehr, dass Heidi Brandauer, meine Kollegin aus dem Naturcoaching, einen Gastbeitrag für Sie geschrieben hat. Sie ist derzeit national und international in der Natur unterwegs und sammelt Erfahrungen, knüpft Kontakte und betreibt Recherche zu Arbeitsweisen in und mit der Natur.

Heidi: „Heute erfahren Sie, wie Sie ihre Ziele und Wünsche für 2019 mit Hilfe des Natur-Vision-Boards sichtbar machen können.
Ich habe die Methode selbst mal bei einem Spaziergang auf der Schwäbischen Alb ausprobiert. Und bin selten so inspiriert von einem Spaziergang wieder zurückgekehrt :)“

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Geben und Nehmen – Schwarz und Weiss

Bild: Bea von Borcke, Naturcoach, 2018

Welch wunderschöne Winterpracht,
die aus der Landschaft Wunder schafft.
Sie weckt ganz sanft die Hoffnung, still,
an die ein jeder glauben will.
Verzaubert und deckt leise ein –
wie einfach können Wunder sein.

Sandra Plazibat, Naturcoach, 2018

Eine Kollegin schickte dieses Bild in unsere Arbeitsgruppe und ich wurde inspiriert zu diesem Gedicht. Ich poste es jetzt auf meinem Blog und Bea wird mein Gedicht beim Waldbaden vortragen. Ich liebe derart Zusammenarbeit. In meinem Verständnis ist sie fair und besteht aus einem Geben und Nehmen. So wie ich es dieses Jahr sehr bewusst erlebt und gelebt habe.
Fairness ist mir schon immer sehr wichtig. Beim Fußball rege ich mich immer über Schwalben auf, sprich ein Spieler täuscht ein Foul vor, lässt sich fallen, bekommt auch noch einen Elfmeter und gewinnt dann auch noch mit einem Tor Vorsprung das Spiel. Unfair! Beschiss! Unmöglich! Das geht doch nicht! Das würde ich nie tun! Weiterlesen

Naturcoaching Weiterbildung Teil 4 -Abschluss

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Mit Stolz darf ich verkünden: Ich bin Naturcoach! Ich bin grün!
Mein Zertifikat schmückt ein hingebungsvoll gestaltetes Siegel mit einem Ginko-Blatt. Auch damit zeigte André Lorino, unser Ausbilder, wieviel Herzblut er in diese Fortbildung gesteckt hat und wie wichtig ihm die Verbindung von Natur und Achtsamkeit ist. Weiterlesen

Naturcoaching Weiterbildung – Teil 3

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Hallo zusammen, der Herbst ist im Anmarsch, eine neue Zeitqualität wird spürbar.
Das 3. Ausbildungsmodul liegt hinter mir und ich kann schonmal verraten, es war sehr intensiv und gefühlvoll! Das Element Wasser spielte dabei eine entscheidende Rolle.

Doch der Reihe nach. Schon seit längerem ist Teil meiner eigenen beruflichen Werte- und Zielcollage ein kleiner Ausschnitt aus einem bestimmten Buch, „Momo“ von Michael Ende:
„Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war das Zuhören… sie saß nur da und hörte einfach nur zu, mit aller Aufmerksamkeit und aller Anteilnahme…“

Vielleicht sind Sie jetzt erstaunt, aber mir war es garnicht bewusst, dass der Abschnitt aus diesem Buch ist. Ich habe es nicht gelesen, doch als unser Dozent André Lorino das Seminar eröffnete, indem er uns aus diesem Buch vorlas, war ich so berührt, dass bei mir schon die ersten Tränen flossen. Ich dachte ich hör nicht recht.
Zuhören ist eine meiner größten Stärken. Ich brauchte länger um dies zu erkennen und wertzuschätzen. Wenn ich gut und knackig beschreiben soll was ich beruflich anbiete, dann kann ich sagen: „Ich bin Lotsin und betreibe ein Zuhörinstitut.“  Weiterlesen