Natur in der Stadt

Frankfurter Skyline im Hintergrund, mit einem Baum davor und viel grün.
Frankfurter Skyline aus Sicht der Natur.

Gestern war ich einem Waldstück im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen unterwegs. Es war ein sehr interessante Erfahrung wie Menschen die Natur suchen und brauchen. Als Hundebesitzerin fielen mir natürlich die vielen Hunde auf. Ein Hund wird Sie zur Natur in der Stadt lotsen. Ihr Blick verändert sich, denn Sie brauchen ja geeignete Löseplätze und Spaziermöglichkeiten.
Ein Restaurant mitten im Wald war ebenfalls ein interessanter Schauplatz. Gestern war ja Frühlingsanfang und tolles Sonnenwetter. Es gab ungefähr 25 Tische. 5 davon war in der Sonne. Viele die kamen, hielten ganz offensichtlich nach einem Platz in der Sonne Ausschau. Eine Gruppe bat die Bedienung darum Tische in die Sonne stellen zu dürfen, doch dies erlaubte die Mitarbeiterin nicht „weil dann ja jeder kommen kann“. Die Gruppe ging wieder. Nochmal bekam ich so eine Anfrage mit, wieder weigerte sich der Mitarbeiter. Ich hatte Glück, denn ich hatte einen Sonnentisch ergattert. Es gesellten sich 2 Freudinnen zu mir. Sie hatten beide heute frei und wollten eigentlich zusammen in der Innenstadt frühstücken. „Doch, dort gab es nur Tische draußen, die im Schatten standen, und so sind wir hierher gefahren.“
In der ganzen Zeit überflog uns gut hörbar und spürbar ca. alle 5 Minuten ein Flugzeug.
Ich freute mich darüber, dass ich mich davon kaum gestört fühlte. Als das Flugzeug weg war, freute ich mich über das Blätterrascheln oder die warme Sonne in meinem Gesicht. So erging es mir auch am nahegelegenen See. Zunächst übertönte das Flugzeug meine Gedanken und im nächsten Moment war es eine Ente die am Lautesten war. Oder die Freundesgruppe aus Italien, der es mit der neuesten Technik wichtig war ein gemeinsames Bild vor dem See zu machen. Das Smartphone fotografierte per Selbstauslöser von der Bank aus. Gerade noch rechtzeitig, bevor die ältere Frau mit der Gehhilfe die Bank erreichte. Sie musste sich ganz offensichtlich ausruhen. Doch kaum saß Sie, fing Sie mit Ihren Füßen zu wippen an, wie ein junges Mädchen dass nicht stillsitzen kann. Es war ein herrlicher Anblick, machte mich fröhlich und friedlich.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling! Gerne unterstütze ich Sie mit einer individuellen Naturauszeit dabei.

Ihre Sandra Plazibat

2 Enten im See. Eine davon schaut zu, wie die andere das Schwänzchen in die Höhe reckt.
A propos fröhlich. An welches Kinderlied denken Sie?






One Comment on “Natur in der Stadt

  1. Alle meine Gänschen? – ja, die Ruhe in Städten und Stadtnah ist ein Thema für sich. Aber die Flieger und die Traktoren lassen einen auch weiter außerhalb nicht leicht zur Ruhe kommen. Freilich, die Vögel lassen sich davon nicht beirren und singen weiter – oder quaken, schnattern, krächzen, gackern, je nachdem.

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