5. Juni – Tag Der Umwelt

Hallo zusammen. Gestern war ich in der wunderschönen Monbachschlucht bei Bad Liebenzell -im Nordschwarzwald- unterwegs. Es war ein herrlich verregneter Tag. Bei Regen hat die Natur einfach eine sehr besondere Qualität die ihr verpasst, wenn ihr aus dem Fenster schaut und entscheidet – heute lieber nicht raus. Es waren auch einige Menschen unterwegs doch längst nicht soviel wie am Wochenende an sonnigen Tagen. Ein ziemlich großer Vorteil wie ich finde. Doch den heutigen besonderen Tag möchte ich nutzen um über ein Herzensthema zu schreiben. Den Müll in der Natur.
Ich schätze meine Ausbeute von gestern in der Monbachschlucht: 1 Bierflasche, 1 Mischbierflasche mit abgeschlagenem, scharfkantigem Flaschenhals, 20 Bonbonpapiere, 1 Lutscherstiel, 4 Folienverpackungen von Trinkröhrchen, 1 Tampon, 1 Energy Dose, 1 Scherbe, 1 undefinierbares Keramikteil, 3 größere Stücke Plastikfolie, 3 Plastikbecher, 3 Scherben, 1 Verschlussclip aus Plastik, 1 Verpackung. Dazu noch geschätzt 30 Taschentücher (die hab ich liegenlassen, des Ekels wegen).
Diese Sachen lagen teilweise auf dem Weg, waren schon überwachsen, oder ich kletterte ein wenig die Böschung hoch oder über den Bach um sie zu holen.
Ich stelle mir dann immer vor wie die Dinge aus Versehen aus der Hosentasche fallen, wenn sich jemand ein Taschentuch rausholt. Das kann passieren, es hat sich schnell. So passiert es mir auch manchmal mit meinen Hundentüten. Ich habe sie inzwischen auf kompostierbare umgestellt.
Und dann gibt es noch dieses Bild, dass sich die Leute Alkohol mitnehmen auf ihren Ausflug, das Bierchen genießen um es dann über den Rücken in den Wald zu schleudern. Manchmal bleiben die Flaschen dabei ganz, manchmal gehen Sie kaputt und hinterlassen sehr viele Scherben in der Natur.

Ich störe mich am Anblick des Mülls und viele andere Naturliebhaber auch. Er landet auch im Wasser und auch Tiere essen das glitzernde Etwas. Vögel polstern mittlerweile ihre Nester schon mit Müll.
Auf den Seiten des Alpenvereins habe ich eine interessante Statistik zur Haltbarkeit von Müll gefunden. Die Zahlen beziehen sich auf die Umweltbedingungen in den Bergen. Ordne den Produkten die entsprechenden Jahre zu:
1. Bananenschale, 2.Taschentuch, 3. Zigarettenstummel, 4. Plastiktüte, 5. Plastikflasche.
A. 120 Jahre (Botschaft für meine Ur-Enkel), B. 1-5 Jahre, C. 2-7 Jahre D. 1-3 Jahre E. 500 -1000 Jahre (Botschaft für meine Ur Ur Ur Ur-Enkel)

Dazu kommt, dass sich zum Beispiel aus den Zigaretten oder Taschentüchern die chemische Stoffe lösen und in die Umwelt gelangen. Vor allem bei Zigaretten scheinen die Raucher der Meinung zu sein, die Filter seien Bio und kein Abfalls. Zum Test: Einfach mal reinbeißen und schmecken lassen:-)

Lösung: 1D, 2B, 3C, 4A, 5E

Gestern habe ich mir ein Hörbuch gekauft: „Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt“ Ich bin gespannt auf seine Gedanken zum Umweltthema.

In diesem Sinne: Bleiben wir freundlich und bleiben wir aktiv. Jede Aktion zählt!
Ihre/Eure Sandra Plazibat von der Naturdenkpause


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