Geben und Nehmen – Schwarz und Weiss

Bild: Bea von Borcke, Naturcoach, 2018

Welch wunderschöne Winterpracht,
die aus der Landschaft Wunder schafft.
Sie weckt ganz sanft die Hoffnung, still,
an die ein jeder glauben will.
Verzaubert und deckt leise ein –
wie einfach können Wunder sein.

Sandra Plazibat, Naturcoach, 2018

Eine Kollegin schickte dieses Bild in unsere Arbeitsgruppe und ich wurde inspiriert zu diesem Gedicht. Ich poste es jetzt auf meinem Blog und Bea wird mein Gedicht beim Waldbaden vortragen. Ich liebe derart Zusammenarbeit. In meinem Verständnis ist sie fair und besteht aus einem Geben und Nehmen. So wie ich es dieses Jahr sehr bewusst erlebt und gelebt habe.
Fairness ist mir schon immer sehr wichtig. Beim Fußball rege ich mich immer über Schwalben auf, sprich ein Spieler täuscht ein Foul vor, lässt sich fallen, bekommt auch noch einen Elfmeter und gewinnt dann auch noch mit einem Tor Vorsprung das Spiel. Unfair! Beschiss! Unmöglich! Das geht doch nicht! Das würde ich nie tun!
Von wegen Sandra. Ich bin auch unfair. Vor allem wenn ich gestresst bin und mich ungerecht behandelt fühle. Dann kommt da so eine Seite an mir raus, die ich auch noch wenig an mir leiden kann.
Und schwupps merke ich immer wieder, wenn ich andere kritisiere treffe ich auf meine eigenen Schattenseiten.
Doch dieses Jahr habe ich entscheidend etwas anders gemacht. Ich habe genau diesen Schattenseiten Zeit gewidmet, ich habe mich mit Ihnen auseinandergesetzt und hingeschaut.
Wie? Angefangen habe ich damit, überhaupt mal meinen Schatten wahrzunehmen und ihn anzuschauen. Dann habe ich auch noch mit ihm gespielt – ein Schattenspiel. Sie erinnern sich?!

Weiter ging es damit mich regelmäßig schmerzlichen Themen zu widmen, oft mit Hilfe der Natur, des Naturcoachings und mit Menschen, die Ihr Können und Ihre Erfahrungen mit mir geteilt haben. Ganz besonderen Menschen und Lebewesen, denen ich vertraue.
Meine überraschende Erkenntnis ist übrigens, dass meine Schattenseiten ganz eng verbunden sind mit meinem Herzensweg. Passend dazu hat mich das Buch: „Herz eines Samurai“ – von Josep Lopez Romero angesprochen und ich lese es derzeit.

Zu Weihnachten möchte ich Ihnen eine kleine Übung schenken:

Machen Sie einen Spaziergang mit sich. Laufen Sie erstmal 20 Minuten. Bemerken Sie immer wieder, dass Sie atmen. Durch die Nase, den Mund, in der Brust, im Bauch?
Und dann fangen Sie an, die Kontraste Hell und Dunkel zu bemerken, Licht und Schatten, Weiss und Schwarz. So lange Sie Freude daran haben.

Ein besonderes Jahr 2018 geht zu Ende. Ich wünsche Ihnen und Euch alles Gute. Danke für das Geben und Nehmen. Für Licht und Schatten.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen und Kennenlernen in 2019!

Ihre und Eure Sandra Plazibat

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: